Der Islay Whisky ist ein extrem eigenständiger schottischer Whisky. In seiner reinsten, getorften Form ist er kompromissloser als die meisten anderen schottischen Whiskys. An ihm scheiden sich die Geschmäcker - entweder man liebt ihn oder man mag ihn nicht. Es gibt eigentlich keine Nuancen dazwischen.
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Bowmore
Bowmore ist die Hauptstadt und zugleich die älteste Brennerei der Insel Islay. Hier wird die Tradition noch hochgehalten. Die Destillerie ist mit traditionellen Geräten ausgestattet.
Für einen Islay Whisky ist der Torfgehalt eher gering, aber er wird dennoch als mittelstark getorft bezeichnet. Laut Jim Murray ist der beste Bowmore der 17 jährige - reichhaltig getorft mit Malz, Schokolade und einer Note Honig.
Aber auch die 10 und 12 Jährigen sind preiswerte, attraktive Tropfen mit einer süßlichen Note. Michael Jackson beschreibt den 12 jährigen Bowmore als einen Whisky mit außergewöhnlich langen und komplexen geschmacklichen Abgang.
Dave Broom beschreibt ihn wie folgt: "große Ausgewogenheit zwischen trockenem Rauch und weichen Früchten"
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| Laphroaig
Dieser Whisky zählt zu den orginellsten schottischen Whiskys. Gegründet wurde die Destillerie um 1820. Internationale Bekanntheit erlangte Laphroaig während der amerikanischen Prohibition, als er auf Grund seines typischen Jodcharakters von Ärzten als Medizin verschrieben werden konnte. Laphroaig - das war über lange Zeit das Synonym für stark getorften Whisky!
Dieser Whisky ist kompromisslos. Mit seinem hohen Torfgehalt polarisiert er seine Käufer - man liebt ihn oder man haßt ihn!
Jim Murray beschreibt ihn im Whisky Magazine wie folgt: langer torfiger Abgang, eine Vanille- und Eiche-Note fügen ihm eine bestimmte Trockenheit hinzu. "ein sanfter Riese".
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